Laufkraftwerk Schärding-Neuhaus

Das VERBUND-Kraftwerk Schärding-Neuhaus ist ein Laufkraftwerk am Inn und in den Gemeinden Schärding in Oberösterreich sowie in Neuhaus in Bayern gelegen.

Mann in der Küche

122.180 Haushalte 

versorgt das Kraftwerk Schärding-Neuhaus

Umweltbewusst

415.221 eingesparte
Tonnen CO2*

Fischwanderhilfe

Fischwanderhilfe in Planung

 

*Quelle: ENTSO-E Erzeugung 2017

Das Kraftwerk Schärding-Neuhaus wurde als zweites Kraftwerk der Kraftwerksgruppe „Grenzkraftwerke“ in den Jahren 1959 bis 1961 gebaut. Die Kraftwerksgruppe zeichnet sich aus durch ihre geografische Lage an den Grenzflüssen Inn und Donau, zwischen Österreich und Bayern. Im Kraftwerk sind vier Kaplan-Turbinen installiert, die im Jahr rund 542 GWh Strom erzeugen und die Region mit wertvoller Wasserkraft versorgen.

Bild zum Standort

Eigentümer Österreichisch-Bayerische Kraftwerke AG
Betreiber Grenzkraftwerke GmbH
Inbetriebnahme 1966
Typ Laufkraftwerk
Land Österreich
Region Oberösterreich
Gewässer Inn
Leistung 96 MW
Jahreserzeugung 541.800 MWh
Turbine Kaplan
Durchgängigkeit keine Fischwanderhilfe
Umweltschutz bei Verbund

Ökologie & Umweltschutz

Der Bau einer Fischwanderhilfe am Kraftwerk Schärding-Neuhaus ist derzeit in Planung.

Durch den Bau des Kraftwerks und des Rückstauraums wurden einzigartige neue Lebensräume für Tier- und Pflanzenwelt durch die Wasserfläche und die neu entstandenen Verlandungszonen geschaffen. Auf österreichischer und bayerischer Seite entstand zwischen Reichersberg, der Antiesen-Mündung und Bad Füssing ein weitläufiges Vogelparadies. Hier haben seltene Vogelarten wie Nachtreiher, Purpurreiher, Zwergrohrdommel und Spießente eine neue Heimat gefunden. Gegenüber den Jahren vor der Kraftwerkserrichtung bevölkert heute eine wesentlich größere Anzahl an Brut- und Zugvögeln das Staugebiet.

Unsere aktuellsten Naturschutzprojekte

Turbinen und Generatoren: Vier Kaplan-Turbinen mit vertikaler Welle und einer Höchstleistung von insgesamt 96 MW sind mit vier direkt gekuppelten Drehstrom-Synchrongeneratoren, die eine Nennleistung von 30 MVA aufweisen, kombiniert.

Transformatoren: Der erzeugte Strom wird durch zwei Hochspannungs-Haupttransformatoren von 10,5 kV auf 220 kV hochgespannt und über eine Einschleifung der Leitung Jochenstein - St. Peter in das öffentliche Netz abgegeben.

Wehranlage:
Fünf Wehrfelder mit je 23 m lichter Weite sind mit Doppel-Haken-Schützen mit je 13,7 m Verschlusshöhe ausgestattet. Die gesamte Wehranlage wurde aufgrund der ähnlichen hydraulischen Voraussetzungen baugleich mit Braunau-Simbach ausgeführt. Der Antrieb der Schützen erfolgt über Wehrketten, die durch Elektromotoren angetrieben werden.

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