Laufkraftwerk Braunau-Simbach

Das VERBUND-Kraftwerk Braunau-Simbach ist ein Laufkraftwerk am Inn und in den Gemeinden Ranshofen (Oberösterreich) und Kirchdorf am Inn (Bayern) gelegen.

Mann in der Küche

121.969 Haushalte 

versorgt das Kraftwerk Braunau-Simbach

Umweltbewusst

414.504 eingesparte
Tonnen CO2*

Fischwanderhilfe

Fischwanderhilfe in Planung

 

*Quelle: ENTSO-E Erzeugung 2017

Das Kraftwerk Braunau-Simbach wurde zwischen 1951 und 1954 erbaut. Der eigentliche Baubeginn erfolgte schon im Jahr 1943 – durch kriegsbedingte Materialengpässe kam es jedoch nicht zur Fertigstellung. Im Jahr 1951 wurden die Errichtungsarbeiten dann fortgesetzt. Vier vertikale Kaplan-Turbinen erzeugen heute im Durchschnitt jährlich etwa 550 GWh Strom.

Logo des Projektes Interreg Österreich-Bayern

Grüne Infrastruktur für die Region

Die ökologische Aufwertung der Bachlandschaften schafft mit grüner Infrastruktur gesündere Ökosysteme mit einer größeren Artenvielfalt und neuen Lebensraum für diese Arten. Diese 4 Bachlandschaften sind der Große Kößlbach, der Mündungsbereich des Saagbaches in die Donau der Simbach und der Polderbereich des Weitbaches und des Westerndorfer Grabens. Dieses Projekt wird von der Europäischen Region im Programm INTERREG V-A Programm Österreich – Bayern 2014 – 2020 gefördert.
Mehr zum INTERREG-Programm

Bild zum Standort

Eigentümer Österreichisch-Bayerische Kraftwerke AG
Betreiber Grenzkraftwerke GmbH
Inbetriebnahme 1954
Typ Laufkraftwerk
Land Deutschland, Österreich
Region Bayern, Oberösterreich
Gewässer Inn
Leistung 100 MW
Jahreserzeugung 550.000 MWh
Turbine Kaplan
Durchgängigkeit keine Fischwanderhilfe
Eigentümer Österreichisch-Bayerische Kraftwerke AG
Betreiber Grenzkraftwerke GmbH
Inbetriebnahme 1954
Typ Laufkraftwerk
Land Deutschland, Österreich
Region Bayern, Oberösterreich
Gewässer Inn
Leistung 100 MW
Jahreserzeugung 550.000 MWh
Turbine Kaplan
Durchgängigkeit keine Fischwanderhilfe
Umweltschutz bei Verbund

Ökologie & Umweltschutz

Der Bau einer Fischwanderhilfe am Kraftwerk Braunau-Simbach ist derzeit in Planung.

Zu Beginn des Jahres 2017 wurden etliche Öko-Maßnahmen am Standort Braunau-Simbach abgeschlossen. Die bestehende Ufersicherung wurde auf knapp 400 m Länge entfernt und ein Flachufer hergestellt. Die zu entfernenden Gehölze wurden teilweise als Rau- bzw. Strukturbäume am entstehenden Flachufer wieder eingebaut. Dadurch können kleine, nachhaltige Buchten entstehen, die in Kombination mit der Totholzstruktur wertvolle Jungfisch-Habitate bilden und prägende, naturnahe Landschaftselemente darstellen. Im Bereich des Uferrückbaus ist damit zu rechnen, dass sich das Ufer bei Hochwässern morphologisch weiterentwickeln wird und dynamische Uferzonen mit einem kontinuierlichen Übergang zwischen Au und Fluss entstehen.  

Die Werksgruppe der Grenzkraftwerke ist Ende 2017 erstmals nach ISO 14001 zertifiziert worden. Die Kraftwerke an den Flüssen Inn und Donau im Grenzgebiet zwischen Österreich und Deutschland erfüllen nicht nur die gesetzlichen Anforderungen, sondern orientieren sich an hohen Umweltstandards und technischen Innovationen. Ziele sind die effiziente Nutzung der Wasserkraft und eine Balance zwischen Ökonomie und Ökologie. Die Wirksamkeit und der Nutzen des Umweltmanagementsystems werden dabei hauptsächlich von unseren Mitarbeitern getragen, die laufend in diesem Bereich aus- und weitergebildet werden.

VERBUND hat sich zum Ziel gesetzt, dort wo es ökologisch wertvoll und technisch möglich ist, die Durchgängigkeit für die heimischen Fische und Wasserlebewesen an den Wasserkraftwerksstandorten zu gewährleisten. Bis 2025 investiert VERBUND 280 Millionen Euro für die Implementierung von Fischwanderhilfen und weiteren ökologischen Strukturmaßnahmen.

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Fischwanderhilfen sichern Artenvielfalt

Turbinen und Generatoren: Vier Kaplan-Turbinen mit vertikaler Welle und einer Höchstleistung von 100,0 MW sind das Kernstück des Kraftwerks. Die vier direkt gekuppelten Drehstrom-Synchrongeneratoren verfügen über eine Nennleistung von 35 MVA.

Transformatoren: Der erzeugte Strom wird in vier Hochspannungs-Haupttransformatoren von 10,5 kV auf 110 kV hochgespannt und über die Freiluft-Schaltanlage an zwei 110-kV-Leitungen auf österreichischer und zwei auf bayerischer Seite abgegeben. Die Eigenbedarfsversorgung (EB) des Werks und der vier Pumpwerke im Rückstauraum wird durch einen 1.250-kVA-EB-Transformator gewährleistet.

Wehranlage: Fünf Wehrfelder mit je 23 m lichter Weite und 6 m starken Pfeilern sind mit Doppel-Haken-Schützen mit je 13,7 m Verschlusshöhe ausgestattet. Das Kraftwerk gehört zur Kraftwerksgruppe „Grenzkraftwerke“, die sich durch ihre geografische Situierung an den Grenzflüssen Inn und Donau zwischen Österreich und Bayern auszeichnet.

Turbinen und Generatoren: Vier Kaplan-Turbinen mit vertikaler Welle und einer Höchstleistung von 100,0 MW sind das Kernstück des Kraftwerks. Die vier direkt gekuppelten Drehstrom-Synchrongeneratoren verfügen über eine Nennleistung von 35 MVA.

Transformatoren: Der erzeugte Strom wird in vier Hochspannungs-Haupttransformatoren von 10,5 kV auf 110 kV hochgespannt und über die Freiluft-Schaltanlage an zwei 110-kV-Leitungen auf österreichischer und zwei auf bayerischer Seite abgegeben. Die Eigenbedarfsversorgung (EB) des Werks und der vier Pumpwerke im Rückstauraum wird durch einen 1.250-kVA-EB-Transformator gewährleistet.

Wehranlage: Fünf Wehrfelder mit je 23 m lichter Weite und 6 m starken Pfeilern sind mit Doppel-Haken-Schützen mit je 13,7 m Verschlusshöhe ausgestattet. Das Kraftwerk gehört zur Kraftwerksgruppe „Grenzkraftwerke“, die sich durch ihre geografische Situierung an den Grenzflüssen Inn und Donau zwischen Österreich und Bayern auszeichnet.

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